Angesichts des Defizits von rund vier Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen erneuert die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp) ihre Forderung nach einem Zusammenschluss der gesetzlichen Krankenkasse.
14.12.2009
Angesichts des Defizits von rund vier Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen erneuert die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp) ihre Forderung nach einem Zusammenschluss der gesetzlichen Krankenkasse.
Dazu Guido Klamt, Kreisvorsitzender der ödp: "Es darf nicht sein, dass sich Millionen Versicherte aus der gesellschaftlichen Solidarität verabschieden und sich privat versichern." Außerdem entstünden den vielen gesetzlichen Krankenkassen hohe Verwaltungsausgaben, die sie auf die Beitragszahler abwälzten. So fordert die ödp, dass sich Krankenkassen zusammenschließen und den Versicherten eine Grundversorgung anbieten. Private Zusatzversicherungen für Sonderleistungen sollen aber möglich sein.
Der ödp-Vorsitzende setzt sich zudem dafür ein, dass pflanzliche Medikamente wieder in den Katalog der Krankenkassen aufgenommen werden. "Wenn die Wirksamkeit pflanzlicher Präparate bewiesen ist, sollten die Kosten wieder die Kassen tragen. Es kann ja wohl nicht sein, dass die Versicherten sich aus Angst vor zu hohen Kosten nur mit chemischen Arzneimitteln behandeln lassen."