Vorschläge zur Verbesserung des ÖPNV und des Radverkehrs

ÖDP-Regionalrat Guido Klamt wendet sich an die Gerlinger und Ditzinger Stadtverwaltung

Der Gerlinger ÖDP-Regionalrat Guido Klamt hat sich mit einigen Vorschlägen zur Verbesserung des ÖPNV und des Radverkehrs an die Gerlinger und Ditzinger Stadtverwaltung gewandt.

Viele Gemeinden in der Region setzen inzwischen auf ein Stadtticket für den städtischen öffentlichen Nahverkehr. Für 3 Euro als Einzeltagesticket und 6 Euro als Gruppen-Tagesticket wäre dies für viele Einwohner sehr attraktiv. Auch in Gerlingen könnte dies z.B. für Einwohner aus der Waldsiedlung nach Gerlingen hinein eine Verbesserung bedeuten, da sonst ein Ticket für eine Zone gelöst werden müsste. So würden für eine Einzelperson für Hin- und Rückfahrt 5 Euro fällig werden. Dies zeige, so Klamt, die finanzielle Attraktivität eines Stadttickets. Die finanziellen Folgen für die Stadt sieht Klamt als überschaubar an, da ja nicht hunderte von Gerlinger dieses Ticket täglich nutzen würden. Aber es wäre ein Zeichen der Stadt, dass auch für innerstädtische Fahrten der ÖPNV eine sinnvolle Lösung angesehen wäre.

Insbesondere für Stadtfeste gibt es im VVS auch die Möglichkeit, dass Städte zu diesen besonderen Anlässen innerstädtische Fahrten mit Bus und Bahn kostenfrei anbieten. So könnte Gerlingen zu den Stadtfesten, die unter normalen Umständen im Frühjahr und Herbst stattfänden, ein solches Angebot ins Leben rufen, schlägt der ÖDP-Regionalrat vor.

Diese Vorschläge hat Klamt bereits vor der Corona-Krise an die Gerlinger Stadtverwaltung übermittelt und wartet nun gespannt auf die innerstädtischen Prüfungen, die vom Bürgermeister Dirk Oestringer zugesagt wurden.

Eine neue Initiative ist die Aufforderung an die Gerlinger und Ditzinger Stadtoberhäupter, die Radverbindung zwischen den beiden Städten zu verbessern. Der Zustand des Radwegs zwischen Gerlingen und Ditzingen entlang der Ditzinger Straße lässt doch sehr zu wünschen übrig, erklärte der ÖDP-Regionalrat. Starke Schläge aufgrund von Löchern und Bordsteinen stellen eine Gefahr bei schnellen Fahrten dar. Und die Situation innerhalb der Gemeinden sei deutlich ausbaufähig. So sollte der schmale Weg entlang der Dieselstraße zwischen Kreisel Ditzinger Straße und der Firma Sickinger als Radweg ausbebaut werden. So könnte eine schnelle Radverbindung entlang der Dieselstraße und Carl-Zeiss-Straße Richtung Breitwiesen/Gehenbühl geschaffen werden, ohne das stark befahrene Industriegebiet durchqueren zu müssen.

Und in Ditzingen müsste der Bereich zwischen Trumpf und Dornierstraße radfreundlich ausgebaut werden, so dass eine schnelle Verbindung Richtung Bahnhof geschaffen werde. Bisher sei eine Verbindung ohne Nutzung der Fußgängerampeln oder einer Einfädlung vom Radweg aus Richtung Gerlingen oder vom Bahnhof Ditzingen her vor der Ampel an der Kreuzung Trumpf in den Autoverkehr nicht möglich, so Klamt.


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